04.10.2018 Wie innovativ ist die Tourismusbranche?

Die zweite Umfrage unseres Online-Panels bestätigt: Touristische Betriebe beschreiben sich selbst als innovationsfähig. Die Branche bietet damit beste Voraussetzungen die Innovationskraft langfristig zu stärken. Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes setzt sich dafür ein. Auf Basis der Befragungsergebnisse und der Ergebnisse eines thematischen Workshops zum Thema Innovationsförderung haben wir deshalb das Bundeswirtschaftsministerium bei der Erarbeitung eines neuen Förderprogramms unterstützt. Informationen hierzu werden wir an dieser Stelle in Kürze bekannt geben.

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25.09.2018 DZT Knowledge Days: Digitalisierung im Fokus

Digitalisierung, Internationalisierung und Tourismus für lebenswerte Regionen - die Schwerpunktthemen des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes waren auch auf den DZT Knowledge Days 2018 omnipräsent. Das Kompetenzzentrum war zu Gast und erfuhr mehr über die zukünftige Rolle des chinesischen Marktes, Mobile Payment, Mobile Commerce und die steigende Relevanz von "One-Stop-Shops", vor allem bei internationalen Gästen.

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Unsere Zusammenarbeit

Wissensmanagement: Relevanz statt Informations-Überfluss

Verfügt die deutsche Tourismuswirtschaft über genügend Wissen? Wer weiß was? Und was wissen wir nicht? Das haben wir nicht nur in unserem ersten Online-Panel gefragt. In unserer Workshop-Reihe haben wir der Branche auf den Zahn gefühlt. Und wir arbeiten an Lösungen. Der Stand der Dinge.


Die Ergebnisse der fast 40-köpfigen Expertenrunde aus Wirtschaft, Wissenschaft und den Verbänden sind so komplex und vielfältig wie unsere Reiseindustrie. Und doch sind sie gut auf einen Punkt zu bringen. Es gibt im Tourismus keinen Mangel an Wissen, weder an frei verfügbaren, noch an Expertenwissen. Im Gegenteil: in vielen Bereichen droht der Informations-Überfluss.

Doch es fehlt an Einordnung, an der Individualisierung für bestimmte Zielgruppen. Relevanz und Kompetenz sind entscheidende Faktoren. Und die Informationsbedürfnisse sind inhomogen.

Besonders im Bereich Digitalisierung, einem der Schwerpunktthemen des Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes, steht die Tourismusindustrie vor Herausforderungen im Wissensmanagement. Die Komplexität und die Schnelllebigkeit dieser Themenfelder sei enorm, die Ableitung der Relevanz für Mitglieder und Mitarbeiter schwierig. Es fehle häufig an Orientierung und Maßstäben. Und es gebe nicht immer neutrale und kompetente Informationsangebote. Ein Dilemma, zumal die Gratiskultur des digitalen Medienkonsums die Investitionsbereitschaft in medialen Content dämpft, so ein Teilnehmer.

Ein Ergebnis: Eine neue Plattform für Kompetenzaustausch

Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes wird nun die Ergebnisse des Workshops detailliert ausarbeiten. Wissenstransfer zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft ist ohnehin eine unserer Kernaufgaben. Jetzt geht es darum, Lösungen zu erarbeiten. Klar ist: Eine Wissenslandkarte soll aufzeigen, welche Stakeholder im deutschen Tourismus welche Art von Informationen bereitstellen und wo noch Wissenspotenziale liegen.

Und wir arbeiten selbst an dem Basismodul einer neuen Wissensplattform. Eine digitale Kompetenzcloud soll den Wissenstransfer zwischen den vielfältigen Segmenten der Tourismuswirtschaft beflügeln. Die in der Entwicklung befindliche Plattform kann vorhandene Wissensangebote bündeln und macht sie damit leichter auffindbar. Sie wird in der ersten Stufe jedoch nur ein technisches Modul sein. Es mit Kompetenz zu füllen gelingt, wenn unsere Partner und deren Netzwerke bereit sind, ihr Wissen zu teilen. Mit unserem gestrigen Workshop sind wir bereits einen Schritt in die richtige Richtung gegangen.

Mit dem Workshop Wissensmanagement endet unsere diesjährige Workshop-Reihe. Der kreative und themenbezogene Dialog zwischen verschiedenen Segmenten der Tourismuswirtschaft wird von vielen Teilnehmern geschätzt und im kommenden Jahr fortgesetzt. In unserem Newsletter informieren wir über zukünftige Veranstaltungen und über die ausführlichen Ergebnisse dieses Workshops, die nun aufgearbeitet werden.

Ihre Ansprechpartner im Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes

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Dirk Rogl
FT
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