Entwicklung von digitalen touristischen Angeboten

Best Practices

Digitale Produkte im Aktivtourismus: “Erlebnisradweg Hohenzollern”

Im Rahmen einer interkommunalen Kooperation von dreizehn Kommunen wurde das Projekt „Erlebnisradweg Hohenzollern“ entlang des Hohenzollern-Radweges ins Leben gerufen. In dem Projekt wurde eine Augmented-Reality-App entwickelt, die geschichtliches Wissen anschaulich vermittelt und elf Sehenswürdigkeiten entlang des Themenradwegs virtuell zugänglich macht. Virtuelle und reale Inhalte verschmelzen und machen die Radtour zu einem besonderen Erlebnis. Dafür erhielt das Projekt den 3. Platz beim ADAC-Tourismuspreis Bayern 2018. Federführung: Landkreis Fürth in Kooperation mit dem Tourismusverband Romantisches Franken.

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Vernetzung digitaler Angebote im Städtetourismus: „Digitales Minden“

Das Projekt „Digitales Minden" der Minden Marketing GmbH (MMG) vernetzt den realen mit dem virtuellen Stadtraum der Weserstadt Minden. Die Minden-APP bietet neben Gastronomie-, Shopping- und Kulturtipps die Möglichkeit auf eigene Faust eine digitale Stadtführung auf Deutschlands erster Beacon Mile zu erleben. Ein Podcast informiert über die Geschichte und Geschichten der Sehenswürdigkeiten. Mit freiem WLAN in der gesamten historischen Innenstadt, QR-Codes im Stadtpflaster und einer Akku-Tankstelle für Smartphones und E-Bikes in der Tourist-Information werden das analoge und digitale Angebot der Stadt geschickt miteinander vernetzt.

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Gegentrends als Alleinstellungsmerkmal nutzen: “Digital-Detox” im Weinstein-Hotel

Das Weinstadt-Hotel im Remstal bei Stuttgart hat Bereiche eingeführt, in denen die Nutzung von Smartphones und Co. nicht gewünscht ist. Mit den handyfreien Zonen im Frühstückssaal, auf der Sonnenterrasse und im angrenzenden Restaurant haben sie sich so ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen. Auch andere Hotels werben damit, dass sie kein WLAN zur Verfügung stellen oder dass es keinen Handyempfang gibt. Die Digitalisierung von Arbeits- und Freizeiträumen sorgt vor allem bei Zielgruppen, die ohne das Smartphone aufgewachsen sind, für das Bedürfnis, sich im Urlaub von einer ständigen mobilen Erreichbarkeit zu erholen. Nicht jedes Hotel muss digitale Angebote entwickeln. Mit analogen touristischen Angeboten, die dem Gast die Möglichkeit bieten, sich eine digitale Auszeit zu nehmen, können sie sich ebenfalls am Markt positionieren.

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How-To‘s

Virtual Reality im Tourismus – Erfahrungen von Reiseveranstaltern und Reisebüros

In dem 20-minütigen Video von diginetmedia wird das Thema Virtual Reality (VR) vertieft betrachtet und beleuchtet. Wer sind die tatsächlichen Nutzer von VR? Wie sieht der Markt aus? Welche Potentiale können genutzt werden? Welche Hardware-Lösungen existieren bereits? Welches ist der relevante Content für VR? Diese Fragen werden während eines interaktiven Vortrages beantwortet. Der Zuschauer wird anhand von Statistiken, Beispielen, Live-Demonstrationen und Empfehlungen durch das Thema geführt.

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