Tourismusregionen als Freizeit- und Urlaubsräume

Best Practices

Grenzübergreifende Kooperationen sichern eine Positionierung im heterogenen Markt der Touren und Aktivitäten – Die „Watten-Route“

Um das UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer und somit die gegebenen regionalspezifischen Attribute mit größtmöglichen Spielraum vermarkten und bedienen zu können, haben sich niederländische und deutsche Partner im Rahmen der „Watten-Agenda“ zusammengetan und das jeweilige Wanderangebot grenzübergreifend miteinander verbunden. Durch das Projektgebiet führt beispielsweise der Europäische Fernwanderweg E9. Unter dem Namen „Watten-Route“ bzw. „Wadden-Route“ vermarkten die Projektpartner zweisprachige Übersichtskarten und Wanderführer sowie eine eigens entwickelte, grenzübergreifende Wander-App “Grenzenlos Aktiv“, die potentiellen NutzerInnen kostenlos zur Verfügung steht.

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Zielgruppenspezifische Ausrichtung zur Erfüllung aktueller Entwicklungen innerhalb der Kundenbedürfnisse - Erlebnisinszenierung entlang eines Wanderweges in Saalbach Hinterglemm

Saalbach Hinterglemm hat durch eine bewusste aktive Inszenierung touristische Angebote zielgruppenspezifisch aufbereitet. Ein Beispiel stellt dabei der 3 km lange, mit Spiel-, und Erlebnisstationen ausgestattete Wanderweg dar, der Familien mit Kindern durch das Märchen eines Kobolds führt. Die Erlebnisinszenierung eines Naturraums mittels Storytelling wird in Saalbach u.a. durch den Erhalt einer Urkunde mit Foto, welche auf der Website zum Download hinterlegt wird, abgerundet. Die Thematisierung entlang des Wanderangebotes erhöht die Wahrscheinlichkeit einer emotionalen Bindung der BesucherInnen. Solche und ähnliche Ansätze des Storytellings bietet Saalbach in verschiedenen touristischen Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen an.

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Vermarktung durch Vernetzung, Kooperation und gemeinsame Angebotsgestaltung unterstützt kleine touristische Anbieter - Die HarzCard

Die vor zehn Jahren eingeführte HarzCard vereint die Angebote von mehr als 120 Freizeit- und Kultureinrichtungen und die drei Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Mit der Abgabe eines Pauschalpreises können Touristen innerhalb eines festgelegten Zeitraums beliebig viele Museen, Schlösser, Höhlen, Burgen und andere touristische Einrichtungen im Harz besuchen und touristische Verkehrsmittel nutzen. Im vergangenen Jahr wurden 12.000 HarzCards verkauft. Zu den Nutznießern dieses Angebotes gehören insbesondere kleine touristische Einrichtungen, die ohne die durch HarzCard initiierten Besuche spürbar weniger Gäste verzeichneten.

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Konzentration auf Nischenprodukte und spezifische regionale Strukturen zur Sicherung regionaler Wirtschaftszweige - Gesundheitslandschaft Vulkaneifel eG

Die Verbandsgemeinden Daun, Wittlich-Land (ehemals Manderscheid) und Ulmen haben sich im Jahr 2009 dazu entschlossen, gemeinsam den Weg einer touristischen Vermarktung und Positionierung zu gehen. Der Gedanke, sich aktiv als Region zu vermarkten, wurde aufgrund bereits bestehender regionaler Strukturen auf den Bereich des Gesundheitstourismus ausgerichtet. Es werden Konzepte erarbeitet, die die Schwerpunkte der Kurorte vereinen und die Region GesundLand Vulkaneifel langfristig weiterentwickelt.

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How-To‘s

Veränderungsprozesse aktiv gestalten – ein Leitfaden für Destinationen

In einem Workshop zum Thema „Aspekte von Changemanagement“ diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Tourismusbranche über den Veränderungsdruck von Destinationsmanagementorganisationen (DMO). Die gemeinsame Positionierung einer touristischen Region kann nur dann erfolgreich gelingen, wenn touristische Akteure zusammenarbeiten. Die Identifikation von Akteuren und Netzwerken innerhalb einer Region sowie die gemeinsame Entwicklung eines Leitbildes sind zwei der fünf erforderlichen Schritte, die wir in einem Leitfaden zusammengestellt haben.

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Tourismusperspektiven in ländliche Räumen

Wie funktioniert Tourismus in ländlichen Räumen? Wie sehen erfolgreiche Angebote aus? Welche Vertriebswege sind zielführend und warum? Diese und andere Fragen beantworten das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte und vom Deutschen ReiseVerband (DRV) durchgeführte Projekt „Tourismusperspektiven in ländlichen Räumen“. Das Tourismussystem ländlicher Räume wurde analysiert, Chancen und Herausforderungen bewertet, übergreifende Handlungsfelder benannt, Schlüsselstrategien und Erfolgsfaktoren abgeleitet und in kompakte Checklisten für alle am Tourismus Beteiligten übersetzt. Mehr als 450 Praxisbeispiele wurden dabei einbezogen. Die Ergebnisse sind in einem Leitfaden zusammengefasst sowie in zehn Kurzreports zu den einzelnen Handlungsfeldern ausführlich aufbereitet.

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Die Zukunft des Destinationsmanagements im Land Brandenburg

Um touristischen Betrieben im Umgang mit veränderten Rahmenbedingungen und Herausforderungen des Marktes zu unterstützen hat das Land Brandenburg einen Leitfaden herausgegeben. Er skizziert die Treiber von Veränderungsprozessen und beschreibt das Rollenverständnis und Funktionen von regionalen Tourismusorganisationen, denen der Leitfaden als Orientierung und Handlungsanleitung dienen soll. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit brandenburgischer Reisegebiete und ihrer touristischen Unternehmen zu stärken. Die Inhalte sind zudem ein exemplarisches Beispiel für die zukünftige Ausrichtung des Managements von Destinationen in ganz Deutschland.

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