Tourismusregionen als Lebens- und Arbeitsräume

Best Practices

Vermeidung von Massentourismus durch nachhaltige Tourismusangebote - Bergsteigerdörfer

Das Netzwerk der Bergsteigerdörfer umfasst 25 Dörfer in vier Ländern. Im bayrischen Alpenraum wurden die Ortschaften Ramsau b. Berchtesgarden, Schleching, Sachrang sowie Kreuth in die Riege der Bergsteigerdörfer aufgenommen. Ziel des Netzwerkes ist die naturnahe und ressourcenschonende Ausrichtung des Tourismus. Dabei werden unter anderem auf technische Erschließungsmaßnahmen verzichtet, naturnaher und ressourcenarmer Tourismus gefördert und intakte Natur sowie gelebte Tradition als Kapital angesehen. Übergeordnetes Ziel ist dabei das Handeln der Bergsteigerdörfer im Einklang mit den Durchführungsprotokollen der Alpenkonvention.

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Verträglicher Tourismus durch die Förderung der Kommunikation von Anspruchsgruppen - Fair.kiez

Mit dem Projekt „Stadtverträglicher Tourismus – fair.kiez“ werden individuelle, faire und stadtverträgliche Lösungswege für den Erhaltung und die Auswirkungen der touristischen Anziehungspunkte im Berliner Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg erarbeitet. Hierbei steht nicht das Finden einer verbindlichen Lösung, sondern der Dialog im Fokus. Nutzungskonflikte zwischen Anwohnern und Touristen sollen nachhaltig gelöst werden. Die konkreten Maßnahmen des Projektes bestehen aus nach innen gerichteten Marketingvorhaben, wie Mediation, Moderation und Kommunikation bei der alle relevanten Akteure einbezogen werden. Somit steht das Projekt für die Schaffung eines positiven Images, städteverträglichen Tourismus sowie für einen fairen Umgang aller Beteiligten.

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Regionale Identität fördern - In Münster werden BürgerInnen zu wandelnden Tourist-Informationen

Münster macht durch das Verteilen von Münster-Buttons aus gewillten Einheimischen wandelnde Touristeninformationen. Der Button signalisiert den BesucherInnen der Stadt, durch wen und wo weitergeholfen werden kann. Ziel der aus der Bevölkerung stammenden Idee ist das leichtere Zusammenführen von BesucherInnen und mitteilsamen Einheimischen. Der aktive Austausch soll zu einem netten Empfang beitragen und BesucherInnen sowie Einheimischen das Gefühl von Zugehörigkeit und Identifikation ermöglichen.

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Sicherung regionaler Produkte und lokaler Anbieter durch die Konzentration auf regionale Produkte - Regionalmarke EIFEL

Die Regionalmarke EIFEL zeichnet sich durch 220 Markennutzer sowie lokale Unternehmen, die Qualitäts-Produkte und -Dienstleistungen in den Bereichen Holz, Lebensmittel und Tourismus anbieten, aus. EIFEL Produzenten, EIFEL Gastgeber und EIFEL Arbeitgeber bilden die drei Bereiche, in denen sich die Marke EIFEL stetig weiterentwickelt. Im Jahr 2016 wurde ein neues Qualitätssystem entwickelt, welches das Ziel verfolgt, in touristischen und gastronomischen Einrichtungen der Region ein verstärktes Bewusstsein für Qualität von Produkten aus der eigenen Region hervorzurufen. Die Marke EIFEL soll so von innen heraus gestärkt werden. Ziel ist es zudem, gemeinschaftlich aktuellen Herausforderungen adäquat begegnen zu können.

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Mobilitätskonzepte sichern die Daseinsvorsorge und touristische Angebote - Unter dem Themendach „SAMO“ verknüpft die Region Sächsische Schweiz ÖPNV-Angebote mit touristischen Angeboten

„SAMO“ steht für sanfte Mobilität und ist das Themendach für ein aktives ÖPNV-Netzwerk, welches an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung nachhaltiger Fortbewegung arbeitet. Das Netzwerk besteht aus Politik, Verwaltung, Gebietskörperschaften, Verkehrsunternehmen, Tourismusverbänden, Schutzgebietsverwaltungen und Gastgewerbe. Kerntätigkeit ist die grenzüberschreitende Vernetzung von Bussen, Straßenbahnen, S-Bahnen, Regionalbahnen, Fernzügen und Schiffen mit Wander- und Radwegen, touristischen Angeboten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen.

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How-To‘s

Nachhaltigkeit im Deutschlandtourismus: Ein Praxisleitfaden

Der Gedanke der Nachhaltigkeit ist für Destinationen und Tourismusverantwortliche ein komplexes Konstrukt, welches Akteure in der Praxis oft vor unüberwindbar erscheinende Herausforderungen stellt. Der DTV hat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie dem Bundesamt für Naturschutz und der BTE Tourismus- und Regionalberatung einen Praxisleitfaden „Nachhaltigkeit im Deutschlandtourismus – Anforderungen, Empfehlungen, Umsetzungshilfen“ entwickelt. Dieser Leitfaden dient Tourismusverantwortlichen mit praxistauglichen Kriterien-Sets als Orientierungshilfe und steht kostenfrei zur Verfügung.

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Nachhaltigkeit von Tourismusangeboten: Ein Leitfaden für Destinationen

Das Institut für Tourismuswirtschaft der Hochschule Luzern hat sich in Zusammenarbeit mit den fünf Destinationen Arosa, Entlebuch, Interlaken, Luzern und Scuol der Frage gewidmet, wie touristische Destinationen sich vorausschauend auf einen zukunftsträchtigen Markt ausrichten und somit gezielt glaubwürdige und nachhaltige Tourismusangebote entwickeln und vermarkten können. Zielgruppe der Leitfadenentwicklung sind DMO’s, regionale sowie lokale Tourismusorganisationen und interessierte Leistungsträger. Der Leitfaden enthält neben den wichtigsten Schritten der Entwicklung und Vermarktung von nachhaltigen Tourismusangeboten Praxisbeispiele von nachhaltigen Angeboten.

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Die Zukunft des Destinationsmanagements im Land Brandenburg

Im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Energie (MWE) hat die BTE Tourismus- und Regionalberatung auf 60 Seiten einen Leitfaden für DMOs im Land Brandenburg erarbeitet. Das kostenlos zur Verfügung gestellte PDF kann grundsätzlich allen DMOs relevante Informationen und Hilfestellungen bieten. Enthalten sind unter anderem Empfehlungen und Beschreibungen zu einem neuen Organisations- und Aufgabenverständnis einer DMO sowie Richtwerte zu Finanzierung und Beispiele aus der Praxis.

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Checkliste für Betriebe zum demografischen Wandel: Unternehmensnachfolge

Die Checkliste des Tourismus-Netzwerk-Hessen verrät, ob Unternehmen fit sind für den demographischen Wandel. Nur wer die Betriebsübergabe längerfristig plant und sich umfassend über die erforderlichen Vorkehrungen informiert, wird einer reibungslosen Nachfolge entgegensehen können. Der Selbstcheck und die daraus gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen direkte Umsetzungsmaßnahmen.

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Employer Branding: in fünf Schritten zur attraktiven Talentmarke

Der Wettbewerb um qualifiziertes Personal ist enorm hoch. Und genau deshalb ist der Ruf des Unternehmens als Arbeitgeber ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Linkedin entwickelt einen zeitlosen Leitfaden, der in fünf prägnanten Schritten zu mehr Arbeitgeberattraktivität verhilft.

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Professionalisierung von Tourist Informationen: Ein Leitfaden

Im Auftrag des Landestourismusverbands Sachsen e.V. wurde ein Leitfaden entwickelt, der die Markt- und Leistungsfähigkeit von Tourist Informationen verbessert. Die Rolle der Tourist Informationen hat sich in den vergangenen Jahren ausgeweitet und umfasst immer mehr neue Aufgabenbereiche und Schnittstellen. Gestiegene Anforderungen im Hinblick auf Leistung, Service und Qualität sowie die Netzwerkfunktion veränderten den Status Quo erheblich und bedingen ein regionales Qualitätsgefälle, welchem mit Hilfe des Leitfadens entgegen gewirkt werden soll.

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