29.06.2018

Mit der Branche im Dialog: Innovationen richtig erkennen, begleiten und fördern

Wie gelingt es, Innovationen im Tourismus zu erkennen, effizient zu begleiten und zielgenau zu fördern? Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes ist in dieser Frage nicht nur Ratgeber der Bundesregierung, sondern auch ein wichtiger Mediator für die deutsche Tourismuswirtschaft. In Berlin trafen sich jetzt mehr als 30 Experten aus der Tourismuswirtschaft, der deutschen Start-Up-Szene und von relevanten touristischen Verbänden zum ersten Workshop unseres Kompetenzzentrums.

 

Im Dialog: Unser wissenschaftlicher Leiter Prof. Dr. Harald Pechlaner (links, stehend) im Gespräch mit Vertretern der Tourismuswirtschaft

 

Drei wichtige Fragen haben wir unseren Gästen gestellt. Erstens: Welche inhaltlichen Kriterien muss eine innovative Projektidee erfüllen und umsetzen um förderfähig zu sein? Zweitens: Unter welchen formalen Förderbedingungen sind innovative Projekte realisierbar bzw. nicht-realisierbar/ umsetzbar? Und Drittens: Wie können Innovatoren, die förderfähige Projekte erarbeiten, erreicht, begleitet und angemessen gefördert werden?

Die Ergebnisse werden nun sauber aufbereitet und den Entscheidungsträgern in Berlin zur Verfügung gestellt. Allgemeiner Konsens unseres Workshops:

  • Touristische Innovationen können in vielfältiger Form auftreten. Häufig stellen sie vorrangig die Wettbewerbsfähigkeit von touristischen Akteuren sicher. Hierbei ist es relevant, nicht nur aktuell in der Diskussion befindliche Mega-Trends schwerpunktmäßig zu betrachten, sondern den Blick für das Gesamtgefüge nicht zu verlieren.
  • Innovationsförderung ist ein Prozess, der in Phasen abläuft. Jede dieser Phasen benötigt eine angepasste und in sich geschlossene Betreuung.
  • Das Angebot von Förderprogrammen sollte eher niederschwellig in die Branche ausstrahlen. Über die richtige Auswahl der Medien sollten Erreichbarkeit und Usability gewährleistet sein.
  • Förderkulissen müssen Differenzieren zwischen Start-Ups und innovativen Ansätzen aus bestehenden Unternehmen und Institutionen.

Wir danken allen Teilnehmern unseres ersten Workshops für die engagierte Teilnahme und die wertvollen Eindrücke. Die Ergebnisse werden von uns nun aufbereitet und bilden somit eine wichtige Orientierung für die weitere politische Meinungsbildung. Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes wird künftig regelmäßig zu ausgesuchten Themen den Dialog mit der Tourismusbranche suchen. 

 

Mehr als 30 Vertreter von Unternehmen, Verbänden und aus der Gründerszene waren unserer Einladung nach Berlin gefolgt.

 

 

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